Lastenteilungsverordnung: Rat verabschiedet Zielvorgaben für Emissionsreduzierung

14.05.2018

Der Rat hat heute eine Verordnung über die Reduzierung der Treibhausgasemissionen verabschiedet. Darin werden für den Zeitraum 2021‑2030 verbindliche Zielvorgaben für die Reduzierung des Emissionsausstoßes der Mitgliedstaaten in Sektoren festgelegt, die nicht unter das EU-Emissionshandelssystem fallen.

Damit rückt die Erfüllung der aus dem Pariser Klimaschutzübereinkommen resultierenden Verpflichtung der EU zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen um mindestens 40 % bis zum Jahr 2030 gegenüber dem Niveau von 1990 einen Schritt näher. Mit der Verordnung soll sichergestellt werden, dass das Ziel der EU, ihre Treibhausgasemissionen in den Lastenteilungssektoren bis 2030 um 30 % gegenüber dem Niveau von 2005 zu reduzieren, erreicht wird. Dazu gehören Gebäude, Landwirtschaft (Nicht-CO2-Emissionen), Abfallwirtschaft und Verkehr (mit Ausnahme des Luftverkehrs und des internationalen Seeverkehrs).

"Wir sind uns alle einig, dass wir gegen den Klimawandel vorgehen müssen. Mit der heutigen Entscheidung verfügen wir über ein weiteres Instrument, um die Treibhausgasemissionen zu verringern und die Luftqualität zu verbessern. Der Schutz der Umwelt und der Gesundheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger ist eine der Prioritäten des bulgarischen Vorsitzes."

Neno Dimov, Minister für Umwelt und Wasserwirtschaft Bulgariens

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier.

Weiter zur Tagungs- bzw. Sitzungsseite auf der Website des Rates der Europäischen Union.

Auf dieser Website werden Cookies verwendet. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, können Sie die Website besser nutzen.

Zustimmen Ablehnen Mehr