Rat gibt grünes Licht für Handelsverhandlungen mit Australien und Neuseeland

22.05.2018

Foto: Europäischen Union


Heute hat der Rat die Kommission ermächtigt, Handelsverhandlungen mit Australien und Neuseeland aufzunehmen, und Verhandlungsrichtlinien für beide Länder angenommen.

"Der heutige Beschluss, Handelsverhandlungen mit Australien und Neuseeland aufzunehmen, ist ein deutliches Signal an die beiden Länder, dass wir unsere Partnerschaften mit ihnen schätzen und unsere bestehenden Verbindungen ausbauen möchten. Aber er ist auch eine erneute Botschaft an die Welt, dass die EU sich zu Offenheit, freiem Handel und internationaler Zusammenarbeit bekennt."

Emil Karanikolov, Wirtschaftsminister Bulgariens, das derzeit den Vorsitz im Rat der EU innehat

Ziele der Freihandelsabkommen mit den beiden Ländern sind vor allem der weitere Abbau bestehender Handelsschranken, die Abschaffung von Zöllen auf Waren und ein besserer Zugang zu Dienstleistungen und öffentlichen Aufträgen in Australien und Neuseeland. Erwartungsgemäß werden folgende Sektoren den größten Nutzen von den Freihandelsabkommen haben: Motorenausrüstung, Maschinenbau, Chemie, Lebensmittelverarbeitung und Dienstleistungen.

Bei den Mandaten wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, empfindliche Sektoren wie die Landwirtschaft zu schützen, indem die Vorteile der Marktöffnung ausgeschöpft werden, ohne den Produzenten vor Ort zu schaden. So soll der Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen nicht vollständig liberalisiert werden, sondern vielmehr eine Sonderbehandlung erhalten.

Angestrebt wird ein umfassender und moderner Rahmen, dem höchste Arbeits-, Sicherheits-, Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutzstandards zugrunde liegen.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier.

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