Neue Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Wettbewerbspraktiken im Binnenmarkt

20.06.2018

Foto: Europäischen Union


Der Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV) hat heute eine Vereinbarung zwischen dem Rat – vertreten durch den bulgarischen Ratsvorsitz – und dem Europäischen Parlament über neue Maßnahmen gebilligt, mit denen die Durchsetzung der Wettbewerbsvorschriften mit dem digitalen Zeitalter in Einklang gebracht und illegale Wettbewerbspraktiken in der EU angegangen werden sollen.

Die neuen Vorschriften werden die Zusammenarbeit zwischen den Wettbewerbsbehörden der Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission stärken. Zudem werden sie effektiv dafür sorgen, dass der freie und offene Wettbewerb im Binnenmarkt nicht verzerrt wird.

"Die Wettbewerbsvorschriften müssen wirksam durchgesetzt werden, um die Verbraucher vor illegalen Geschäftspraktiken zu schützen, die die Preise von Waren und Dienstleistungen künstlich auf einem hohen Niveau halten. Gleichzeitig wird durch die bessere Durchsetzung gewährleistet, dass Unternehmen in Europa fair miteinander konkurrieren, sodass sie Wohlstand und Arbeitsplätze schaffen können."

Emil Karanikolov, bulgarischer Wirtschaftsminister

Ein wirklich gemeinsamer Raum der Durchsetzung des Wettbewerbsrechts in Europa schafft ausgewogenere Wettbewerbsbedingungen für die im Binnenmarkt tätigen Unternehmen und einheitlichere Bedingungen für die Verbraucher.

Eine Verzerrung des Wettbewerbs untergräbt das Vertrauen der Verbraucher in den Binnenmarkt, unter anderem im digitalen Umfeld.

Mit der neuen Richtlinie werden bessere Instrumente für die behördliche Durchsetzung der Wettbewerbsvorschriften geschaffen.

Lesen Sie weiter auf der Website des Rates der Europäischen Union.

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