Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit: Rat legt allgemeine Ausrichtung fest

21.06.2018

Foto: Europäischen Union


Der Rat hat am 21. Juni 2018 seine Verhandlungsposition (allgemeine Ausrichtung) zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit festgelegt (Überarbeitung der Verordnungen 883/2004 und 987/2009). Auf Grundlage dieses Mandats wird der Ratsvorsitz die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament aufnehmen, sobald dieses seinen Standpunkt festgelegt hat.

"Der Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit kommt eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, zu gewährleisten, dass der freie Personenverkehr in der Praxis funktioniert. Durch die Aktualisierung werden die Regeln klarer, gerechter und leichter durchsetzbar sein."

Biser Petkov, bulgarischer Minister für Arbeit und Sozialpolitik

Die Überarbeitung der Verordnungen zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit dient der Modernisierung der Regeln, indem sie an die Entwicklung der einzelstaatlichen Systeme der sozialen Sicherheit angepasst werden, sowie dem Ziel, sie klarer, gerechter und leichter durchsetzbar zu machen. Dadurch wird es für die Menschen leichter, sich frei innerhalb der EU zu bewegen.

Gegenstand des Entwurfs der Änderungsrichtlinie sind fünf Schwerpunktbereiche: Leistungen bei Arbeitslosigkeit, Leistungen bei Pflegebedürftigkeit, Zugang nicht erwerbstätiger Personen zu Sozialleistungen, Familienleistungen sowie geltende Rechtsvorschriften für entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Personen, die in zwei oder mehreren Mitgliedstaaten erwerbstätig sind. Außerdem enthält der Entwurf noch einige kleinere Änderungen.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier.

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