Gewährleistung der Flugsicherheit und der sicheren Nutzung von Drohnen: Rat stimmt EASA-Reform zu

26.06.2018

Der Rat hat heute aktualisierte Vorschriften für die Flugsicherheit angenommen, die ein überarbeitetes Mandat für die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die allerersten EU-weiten Vorschriften für zivile Drohnen aller Größen umfassen. Durch die Reform werden angemessene und risikobasierte Vorschriften eingeführt, damit der EU-Luftfahrtsektor wachsen kann, wettbewerbsfähiger wird und Innovationen gefördert werden. Am 29. November 2017 wurde eine vorläufige Einigung mit dem Europäischen Parlament geschlossen.

"Mit diesen Vorschriften wird sichergestellt, dass Fliegen auch in einem immer stärker belegten Luftraum sicher bleibt." 

Ivaylo Moskovski, bulgarischer Minister für Verkehr, Informationstechnologie und Kommunikation.

Die Vorschriften über Drohnen legen Leitgrundsätze für die Sicherheit, die Gefahrenabwehr, den Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten sowie des Umweltschutzes fest. Durch das Dokument wird eine Schwelle für eine Meldepflicht für Betreiber von Drohnen eingeführt: Betreiber müssen sich registrieren lassen, wenn ihre Drohnen beim Zusammenstoß mit einer Person mehr als 80 Joules an kinetischer Energie übertragen können. Weitere ausführlichere Vorschriften zu Drohnen werden von der Kommission unter Beteiligung von EASA festgelegt; sie wird sich dabei auf die in dieser Verordnung ausgeführten Grundsätze stützen.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier.

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