Öffentliche Finanzen: Schlussfolgerungen zu den Ausgaben infolge der Bevölkerungsalterung

25.05.2018

Foto: Europäischen Union


Der Rat (Wirtschaft und Finanzen)

  1. BETONT, dass die Bevölkerungsalterung eine große Herausforderung für die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen darstellt, wobei der beträchtliche Anstieg des öffentlichen Schuldenstands nach der Wirtschafts- und Finanzkrise erschwerend hinzukommt. Auch wenn in jüngster Zeit ein Rückgang des Schuldenstands in der EU zu verzeichnen war, ist er nach wie vor erhöht und wird voraussichtlich noch einige Zeit über dem Vorkrisenniveau bleiben. Um so wichtiger ist es in diesem Zusammenhang, die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen zu gewährleisten. BEKRÄFTIGT, dass eine angemessene wachstumsfreundliche Haushaltskonsolidierung gemäß dem Stabilitäts- und Wachstumspakt erforderlich ist und dass weitere Strukturreformen, die ein mögliches Wachstum unterstützen, durchgeführt werden müssen, um die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen zu verbessern.

  2. BILLIGT den Bericht 2018 über die Bevölkerungsalterung mit Wirtschafts- und Haushaltsprojektionen für die EU-Mitgliedstaaten (2016-2070), den der Ausschuss für Wirtschaftspolitik (Arbeitsgruppe "Auswirkungen der Bevölkerungsalterung") und die Kommissionsdienststellen (GD ECFIN) auf der Grundlage gemeinsam festgelegter methodischer Vorgehensweisen und Annahmen erstellt haben. Wie bereits die früheren Berichte über die Bevölkerungsalterung enthält auch der Bericht für 2018 Prognosen zu den altersbedingten Staatsausgaben (Renten, Gesundheitsversorgung, Langzeitpflege, Bildung) und Ausgaben für Arbeitslosenunterstützung.

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