Governance-System der Energieunion: Rat bestätigt Einigung mit dem Europäischen Parlament Share

29.06.2018

Die EU-Botschafter/innen der Mitgliedstaaten haben im Namen des Rates die vorläufige Einigung bestätigt, die am 19./20. Juni zwischen dem bulgarischen Vorsitz und dem Europäischen Parlament über die Verordnung über das Governance-System der Energieunion erzielt wurde.

"Der Rat hat sich heute auf ein neues Governance-System für die Energieunion geeinigt. Damit sind wir auf dem besten Weg, unsere langfristigen Energie- und Klimaziele zu erreichen. Diese Verordnung ist ein wichtiges Instrument für die Modernisierung unserer Energiepolitik, da sie für Transparenz, Kohärenz und Kosteneffizienz sowie eine bessere Zusammenarbeit sorgen wird."

Temenuzhka Petkova, Energieministerin Bulgariens

Die Verordnung über das Governance-System ist ein zentraler Teil des Pakets "Saubere Energie". Mit diesem übergeordneten Rechtsakt soll sichergestellt werden, dass wir unsere Energie- und Klimaziele für 2030 erreichen. In der Verordnung wird festgelegt, wie die Mitgliedstaaten sowohl untereinander als auch mit der Kommission zusammenarbeiten werden, um die ehrgeizigen Ziele der EU für saubere Energie zu erreichen; dazu zählen auch die Ziele für erneuerbare Energien und für Energieeffizienz sowie die langfristigen Ziele der EU bezüglich Treibhausgasemissionen. Außerdem beinhaltet sie Kontrollmechanismen, die sicherstellen sollen, dass die Ziele erreicht werden und die verschiedenen vorgeschlagenen Maßnahmen einen kohärenten und koordinierten Ansatz verfolgen. Darüber hinaus ist in der Verordnung eine Berichterstattung im Rahmen des VN-Klimaübereinkommens und des Übereinkommens von Paris vorgesehen.

Lesen Sie weiter auf der Website des Rates der Europäischen Union.

 

Auf dieser Website werden Cookies verwendet. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, können Sie die Website besser nutzen.

Zustimmen Ablehnen Mehr