Makroökonomischer Dialog mit den Sozialpartnern

19.02.2018

Foto: Europäischen Union


Der Ratsvorsitz, die Europäische Zentralbank und die Europäische Kommission sind am 19. Februar 2018 mit den europäischen Sozialpartnern zusammengekommen, um die makroökonomischen Aussichten zu erörtern und darüber zu beraten, wie die Wirtschaft widerstandsfähiger gemacht werden kann.

In seinen einleitenden Ausführungen erklärte Vladislav Goranov, bulgarischer Finanzminister und Präsident des Rates, Folgendes:

"Im letzten Jahrzehnt ist Europa durch eine lange Phase der Schwierigkeiten gegangen, wobei eines seiner Probleme die unzureichende wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit war. Durch die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise sind in vielen EU-Mitgliedstaaten Schwachstellen zutage getreten, die sich als sehr kostenträchtig erwiesen haben. Auch wenn die Konjunktur in der EU vor kurzem wieder Fahrt aufgenommen hat und wir davon ausgehen können, dass sich die wirtschaftliche Expansion in naher Zukunft weiter fortsetzen wird, besteht doch nach wie vor eine Reihe von Herausforderungen, vor allem auf dem Arbeitsmarkt."

"Ein untypisch niedriges Lohnwachstum in Verbindung mit anhaltender Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit in einigen Mitgliedstaaten dämpft den privaten Konsum und das Wirtschaftswachstum. Daher ist jetzt der Zeitpunkt, um unsere Volkswirtschaften mit geeigneten Instrumenten auszurüsten, damit sie künftigen Erschütterungen besser standhalten und diese wirksam bewältigen und damit so rasch wie möglich wieder eine Erholung einsetzen kann, während die erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden, um die Arbeitsmarktressourcen besser zu nutzen."

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier.

Weiter zur Tagungs- bzw. Sitzungsseite auf der Website des Rates der Europäishen Union.

 

Auf dieser Website werden Cookies verwendet. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, können Sie die Website besser nutzen.

Zustimmen Ablehnen Mehr