Bekämpfung von Betrug bei unbaren Zahlungsmitteln: Rat legt Standpunkt fest

09.03.2018

Foto: Europäischen Union


Am 9. März 2018 hat der Rat seinen Standpunkt zur "Richtlinie zur Bekämpfung von Betrug und Fälschung im Zusammenhang mit unbaren Zahlungsmitteln" festgelegt. Der Rat kann jetzt die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament aufnehmen, sobald auch dessen Standpunkt feststeht.

Mit der Richtlinie sollen die geltenden Vorschriften aktualisiert werden, sodass ein eindeutiger, solider und technologieneutraler Rechtsrahmen gewährleistet wird. Außerdem sollen operative Hindernisse ausgeräumt werden, die Ermittlungen und Strafverfolgung im Wege stehen; darüber hinaus sind Maßnahmen mit dem Ziel vorgesehen, die Öffentlichkeit stärker für Betrugstechniken wie Phishing oder Skimming zu sensibilisieren.

"Betrug durch Kreditkarten oder Online-Shopping nimmt immer mehr zu. Dabei dient er nicht nur der Finanzierung krimineller Gruppen, sondern untergräbt auch die Entwicklung des digitalen Binnenmarkts, wenn die Angst vor Betrug Bürgerinnen und Bürger davon abhält, online einzukaufen. Wir müssen dem ein Ende setzen und Betrügern unmissverständlich klar machen, dass sie nicht länger in der Lage sein werden, Gesetzeslücken zwischen den Mitgliedstaaten auszunutzen. Mit strengen gemeinsamen Regeln werden wir künftig sicherstellen, dass betrügerisches Verhalten bestraft wird."

Tsetska Tsacheva, bulgarische Justizministerin

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier.

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