Rat erlässt Vorschriften für grenzüberschreitende Paketzustellung zur Förderung des elektronischen Handels

12.04.2018

Die EU erleichtert Verbrauchern und Unternehmen den Vergleich von Zustellungstarifen in der Union; damit soll der elektronische Handel gefördert werden. Dabei erhalten auch die Regulierungsbehörden mehr Befugnisse, um diesen komplexen Markt zu überwachen. Die neuen Vorschriften wurden heute vom Rat angenommen, nachdem am 13. Dezember 2017 eine vorläufige Einigung mit dem Europäischen Parlament erzielt worden war.

"Durch diese Vorschriften werden Informationen über verschiedene Paketzustellungsoptionen leichter verfügbar – einschließlich Sendungsverfolgungsdiensten, die für den elektronischen Handel wichtig sind. Die Annahme dieser Vorschriften ist ein weiterer Meilenstein bei der Verwirklichung des digitalen Binnenmarkts."

Ivaylo Moskovski, der bulgarische Minister für Verkehr, Informationstechnologie und Kommunikation

Gemäß dieser Reform werden die Zustellungstarife auf einer Website veröffentlicht, damit die Nutzer sich für die besten Preise entscheiden können. Diese verstärkte Transparenz sollte einen Wettbewerbsdruck erzeugen, damit Preise gesenkt werden, die sich nicht objektiv rechtfertigen lassen. Die neuen Vorschriften sollten insbesondere für die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie für kleine Einzelhändler, die aufgrund ihrer schwächeren Marktposition keine besseren Preise aushandeln können, von Nutzen sein.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier.

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