Georgien: Rat billigt eine Finanzhilfe in Höhe von 45 Mio. €

12.04.2018

Foto: Europäischen Union


Der Rat hat am 12. April 2018 einen Beschluss verabschiedet, mit dem Georgien eine Makrofinanzhilfe von bis zu 45 Mio. € bereitgestellt wird.

Die Hilfe wird dazu beitragen, den Finanzbedarf des Landes zu decken und somit die wirtschaftliche Stabilisierung und seine Strukturreformagenda unterstützen.

Die georgische Wirtschaft gilt aufgrund eines hohen Leistungsbilanzdefizits und einer hohen Auslandsverschuldung als anfällig; gleichzeitig verfügt es nicht mehr über angemessene Devisenreserven.

Die Makrofinanzhilfe ist eine Form des finanziellen Beistands, den die EU Partnerländern mit Zahlungsbilanzschwierigkeiten anbietet. Sie kann nur von Ländern in Anspruch genommen werden, die vom IWF unterstützt werden. Dies ist die dritte Maßnahme für Georgien seit seinem militärischen Konflikt mit Russland im August 2008.

Die ersten beiden Makrofinanzhilfen der EU in Höhe von jeweils 46 Mio. € wurden auf einer internationalen Geberkonferenz im Oktober 2008 zugesagt. Die EU leistet auch im Rahmen ihrer Nachbarschaftspolitik Hilfe.

Georgien ist seit 2009 Mitglied der Östlichen Partnerschaft der EU. Ein Assoziierungsabkommen EU-Georgien, in dem die schrittweise Einführung von Freihandelsbestimmungen vorgesehen ist, ist am 1. Juli 2016 in Kraft getreten.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier.

Weiter zur Tagungs- bzw. Sitzungsseite auf der Website des Rates der Europäischen Union.

Auf dieser Website werden Cookies verwendet. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, können Sie die Website besser nutzen.

Zustimmen Ablehnen Mehr