Religionen

Die Freiheit des Glaubensbekenntnisses ist durch die Verfassung der Republik Bulgarien garantiert. In Art. 13 Abs. 1 heißt es, dass „die Glaubensbekenntnisse frei“ und „die religiösen Institutionen vom Staat getrennt“ sind. Die Verfassung verpflichtet den Staat, die Bedingungen zu gewährleisten, damit jeder bulgarische Staatsbürger von seinem persönlichen Recht auf Glaubensbekenntnis frei Gebrauch machen kann. Sie betrachtet das Recht auf Glaubens- und Meinungsfreiheit als ein grundlegendes Persönlichkeitsrecht.

Bulgarien gehört traditionell zu dem Einflussbereich der östlich-orthodoxen Kirche und dem durch sie praktizierten Glaubensbekenntnis. Dieses ist am weitesten verbreitet, obwohl auch die anderen beiden Zweige des Christentums, die römisch-katholische und die evangelische Kirchen ihre Glaubensbrüder haben. Nach der letzten Volkszählung im Jahre 2011 haben 76 % der Befragten sich als bulgarisch-orthodox bezeichnet und jeweils 1 % als Katholiken oder Protestanten.   

Die Angaben zeigen weiterhin, dass 10 % der bulgarischen Bürger sich als Muslime definieren. Die Anhänger sonstiger Glaubensbekenntnisse liegen unter einem Prozent und ca. 10 % der Bevölkerung bezeichnet sich als konfessionslos.

Die in Bulgarien eingetragenen Glaubensbekenntnisse repräsentieren große Weltreligionen wie das Christentum, den Islam, das Judentum, den Hinduismus, Buddhismus, Daoismus und einige eklektische Religionsbewegungen, die Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind.


Der Inhalt dieser Seite wurde mit der Unterstützung der Direktion „Glaubensbekenntnisse“ beim Ministerrat erstellt.

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